Fritz H.
                                Gesing alias Frederik Berger Home

 
      

Kreativ schreiben. Neubearbeitung
  Kreativ schreiben
  Kreativ schreiben für Fortgeschrittene
  Weitere Veröffentlichungen
  Rezensionen
    
 
  Die Psychoanalyse der literarischen Form:"Stiller" von Max Frisch
  Annäherungen an eine psychoanalytische Theorie der literarischen Form
  Offen oder ehrlich? Strategien der Abwehr und Anpassung in drei autobiographischen Werken der Gegenwart
  weitere Arbeiten
   
  KONTAKT / Impressum
 
Romane

 

 

 

 

zurück

Kreativ schreiben
Handwerk und Techniken des Erzählens.
Komplett überarbeitete und um 200 Seiten erweiterte Neuausgabe

Fritz Gesing: Kreativ schreiben
Handwerk und Techniken des Erzählens.
Überarbeitete und erweiterte
Neuausgabe
Köln 2014, DuMont Buchverlag,
464 Seiten, 12,99

Ein grundlegender und weitgespannter Kurs des Romanschreibens, ganz im Sinne des ameri-kanischen "creative writing" - für all die, die gern schreiben wollen und nicht recht wissen, wie sie es anstellen sollen; aber ebenso für diejenigen, die zu schreiben begonnen haben und handwerkliche Hilfe benötigen. Auch selbstkritische Profis, die ihre Texte auf Schwachpunkte und Wirksamkeit überprüfen, dürften von dem Buch profitieren.
Nicht zuletzt wende ich mich an Lehrende und Lernende in Schule, Universität und Erwach-senenbildung, in Kursen und workshops, kurzum, an alle, die sich eine Übersicht darüber verschaffen wollen, nach welchen Regeln, nach welcher ›Poetik‹ anspruchsvoll-unterhaltsame Literatur entsteht und unter welchen Bedingungen sie erfolgreich funktioniert.

Mit theoretisch fundierten Anleitungen und Hilfen, an Beispielen der Weltliteratur belegt, mit wertvollen Hinweise aus dem Nähkästchen bekannter Autoren, Checklisten und vielem mehr.


 
Aus diesem Buch stehen Inhaltsverzeichnis und Vorwort online zur Verfügung.
Einige theoretische Reflexionen zum Thema "Kreatives Schreiben" findet man in meinem an der Universität Groningen gehaltenen, aktualisierten Vortrag "Kreatives Schreiben zwischen Selbsterfahrung, Handwerk und Spiel". Ihn gibt es bei Amazon als Kindle-eBook für einen geringen Preis zu kaufen.




Inhalt

Vorwort
"Eine Symbiose von Handwerk und Geheimnis."

I. Welchen Weg soll ich gehen?
Warum schreiben?
Kann ich es schaffen?
"Genie ist große Geduld"
Den Markt beobachten!
Vom Anspruchsvollen zum Trivialen
Genre

II. Aus dem Leben oder aus der Luft?
Lebenserfahrung und Schreibkompetenz
"An der Kette seines Lebens." Zum autobiographischen Schreiben:
 - Unwillkürliche Erinnerung; Befangenheitsverdacht und epische Gerechtigkeit;
   Ausphantasieren und Dramatisieren; Probleme und Gefahren
Das  Leben der anderen
 - Familie und Freunde; Zufallsbekannte, Fremde, Lebensdokumente
Recherche
 - Internet; Sachbücher, Experten; Wie genau muss die Recherche sein;
   Die Rolle der Fiktion; Filme; Reisen; Die Kenntnis der Literatur?
   Netter Mist und bewunderte Meister; Fachsimpeln

III. Kreative Strategien
ss mich, Muse! Voraussetzungen der Inspiration
"Ohne Geschäftsstunden kein Genie"
 - Regelmäßigkeit; Intensität; Unterbrechungen, Fluss; Arbeitszeit; Tagespensum; Ort
Die vier kreativen Phasen
Von der Idee zum fertigen Manuskript
 - Der eigene Schreibprozess; Elizabeth Georges Arbeitsprozess
Das Exposé: Der Zwang zur Planung
Die prozessoralen Helfer
Selbstzweifel und Blockaden

IV. Warum erzählen, wozu lesen?
Literatur als Erfahrung, Kommunikation und Unterhaltung
Zu den Grundlagen des Erzählens
Faction und Infotainment
Schreiben im Zeitalter von Bild und Film
Auf dem Weg zu einer neuen Qualität?

V. Thema und Figur
Thema und Prämisse
Zum Wesen und zur Funktion der fiktionalen Figur
Nichtrealistische Figuren
 - Tiere als nichtmenschliche Figuren mit menschlichen Eigenschaften;
   Die Fantasy-Figuren
Kategorisierung realistischer Figuren
 - Die Platzhalter; Die Nebenfiguren; Das Beispiel Bezu Fache: Einführung
   einer Nebenfigur; Zwischen Nebenfigur und Hauptfigur;
   Die Protagonisten und Antagonisten
Entwurf und Entwicklung von Figuren
 - Physische Merkmale; Soziales Milieu; Psychische Merkmale
  und Charaktereigenschaften; Verhalten; Motivation und Ziele; Trauma und 'backstory';     Namen sind Schall und Schlüssel
Figurenkonstellation
 - Der Held und sein Weg; Das Zwei-Figuren-Modell; Die Dreiecksgeschichte;
   Figurenorchestrierung; Die Figurenkonstellation in Dan Browns "Sakrileg"
Sympathielenkung und Charakterisierung
 - Sympathiewert, Identifikationsangebot und Wunschpotential; Heros und Heroine; 
   Sympathiewerte; Antipathie; Die Guten und der Böse; Die Grauzone der Ambivalenz;  
   Voraussetzung für die Identifikation
Vom Entwurf zur Darstellung
 - "Runde" Charaktere: mehrdimensional, glaubwürdig, aktiv; Das Eisberg-Prinzip;
   Die Kunst der Suggrestion; 'Shading'
Charakterisierungsmöglichkeiten
 - Expositorische Präsentation; Expositorische Charakterisierung durch Haltung und
   Umgebung;
Charakterisierung durch Milieu, Schauplatz, Verhalten und
   Fremdkommentar; Szenische Charakterisierung; Doppelcharakterisierung;
   Selbstcharakterisierung; Charakterisierung durch Gefühlsausdruck; Charakterisierung
   durch Sprache; Resümee
Charakterisierung im handlungsbetonten Roman
 - Robert Langdon: Der Wissenschaftler als Held; Sophie Neveu: Helding und Helferin;
   Sir Leigh Teabing: Der faustische Mephisto
Figuren im charakterbetonten Roman
 - Joanne K. Rowling: "Harry Potter"; Nick Hornby: "About ab Boy"; Sympathielenkung in
   "About a Boy"

VI. Geschichten, wie das Leben sie schreibt und Hollywood sie vorschreibt
Geschichte und Plot
Krisen und Konflikte: Triebkräfte einer dramatischen Geschichte
Interesse und Spannung
Die interessanten Themen: Bomben, Bälle, Busen
Plotstrukturen, Plotmodelle
Strukturmuster
Die Heldenreise / Der Archeplot
Masterplots (nach Ronald B. Tobias)
 - Suche; Abenteuer; Reifungsprozesse; Innere Wandlung; Äußere Verwandlung;
   Aufstieg und Fall; Das Extreme und Exzessive; Liebe; Verbotene Liebe; Rivalität;

   Der Unterlegene; Versuchung; Opfer; Rache; Verfolgung; Flucht; Rettung; Rätsel;
   Entdeckung
Relativierung
Plotting: Checkliste für die Konstruktion und Kontrolle von Geschichten

VII. Erzähler und Erzählperspektive
Nicht Spiegel, sondern Linse
Er und Ich
Die Majestätsmaske des allwissenden Erzählers
Ich bin es, der spricht: Der Ich-Erzähler
Im Dienst der anderen: Der personale Erzähler
Multiperspektivisches Erzählen
Die beste Perspektive für meine Geschichte

VIII. Grundformen der Darstellung
Der Titel
Ein Motto?
Verlockung und Verheißung: Der Anfang
Szene versus Beschreibung
Nichtszenische Formen
Wie gestalte ich eine Szene?
Dialoge
Subtext und Suggestion
Leerstellen
Strukturelemente: Kapitel, Leerzeilen, Absätze

IX. Zur Dramaturgie der Handlung
Die Handlungsstruktur: Plotpunkte und narrative Haken
Grundlagen der Spannungsdramaturgie
Suspense
Steigerung bis hin zu 'overkill' und Überdruss
Rückblende
Cliffhanger und sanftere Übergänge
Die Große Szene
Das Ende
 - Formen des Happy Ends; Formen des tragischen Endes; Der offene Schluss

X. Kompositorische Techniken. Einheit der Gestalt
Erzählrhythmus
Umfang
Klarheit und Komplexität
Widerspruchsfreiheit, Ambivalenz, Geheimnis

XI. Das Setting: Raum, Schauplatz und Milieu
Formen des Settings
Der 'reale' und der erfundene Schauplatz
Der Schauplatz und seine Funktionen
Raumkoordinaten als Symbolkomplexe
 - Der Garten Eden; Natur als Widerstand und Bedrohung; Natur als aggressive Macht;
   Schiffbruch und Insel; Gefängnisorte und Lager; Die hermetische Welt des Wissens
   und Glaubens; Beengte Reisen in die Weiten; Stadtdschungel und Labyrinth; Reisen
   zu Orten der Verheißung und der Verdammnis
Zur Vieldeutigkeit von Raumsymbolen
Beispiele der Vieldeutigkeit
Ratschläge zur Darstellung

XII. Sprache und Stil
Wie erweitere ich meine Sprachkompetenz?
Stil, nicht Stilisierung. Ratschläge zur sprachlichen Gestaltung
Zu Symbol, Bild, Vergleich und Metapher
Symbolstrategien
Humor, Ironie, Komik: Die Lust am Lachen und Lächeln

XIII. Überarbeiten und Korrigieren
Distanz und Eigenlogik des Werks
Von der Nabelschau zum Plagiat. Eine Checkliste für die Überarbeitung
Erstleser und ihre Aufgaben
Drum prüfe, ob sich Bessres findet
Das Werk ist geboren

XIV. Gibt es ein Erfolgsrezept für einen Bestseller?
 - Marktfaktoren; Inhaltliche Faktoren des Romans; Formale Erfolgsfaktoren des Romans

XV. Übung macht den Meister: Anregungen und Aufgaben
 - Aufgaben zum Aufwärmen; Eröffnung, Ende, Höhepunkt; Charakterisierung;
   Entwicklung von Geschichten (auch in Gruppen);
Beschreibung;
   Stimmungsübertragungen; Monolog und Dialog; Thema und Variation; Sprache und
   Rhythmus

Literaturhinweise
Romane und Erzählungen, auf die immer wieder Bezug genommen wird
Poetik - Werkstatt - Leben und Schreiben
Literaturtheorie, Cultural Studies, Leseforschung
Nachschlagewerke
Verwendete deutsche, amerikanische und englische creative-writing-Literatur



nach oben
 
sachbuch